Aus- und Weiterbildung bei der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg

Ausbildungsinhalte sind in der Feuerwehrdienstvorschrift 2 (FwDV 2) bundeseinheitlich festgeschrieben und für Freiwillige Feuerwehren, Pflichtfeuerwehren, Werkfeuerwehren als auch Berufsfeuerwehren inhaltlich gleich.

 

Die Ausbildung bei den Freiwilligen Feuerwehren Hamburgs gliedert sich in drei Teile:

  1. die dreiteilige Truppausbildung, die von jedem Feuerwehrmitglied zu durchlaufen ist, besteht aus Grundausbildungslehrgang (Truppmannausbildung Teil 1), der darauf aufbauenden Truppmannausbildung Teil 2 sowie dem abschließenden Truppführerlehrgang.          
  2. die technische Ausbildung beinhaltet zusätzliche allgemeine Ausbildungen, beispielsweise die Ausbildung zum Sprechfunker, Atemschutzgeräteträger und Maschinisten oder Sonderausbildungen wie das Verhalten bei Gefahrguteinsätzen.
  3. die Führungsausbildung bildet Führungskräfte wie Gruppenführer und Zugführer aus oder bildet sie für besondere Einsätze, beispielsweise Großschadenslagen, Gefahrguteinsätze, fort.

Auch die Ausbildung zum Ausbilder gehört zu den Führungslehrgängen.

Für jeden Lehrgang existieren Mindestvoraussetzungen, so kann ein Gruppenführerlehrgang nur als Truppführer besucht werden, ein Zugführerlehrgang nur, wenn man bereits Gruppenführer ist.

Truppausbildung

Nachwuchskräfte und Neuaufnahmen unserer Wehr werden zunächst gemeinsam mit dem Nachwuchs und Neuaufnahmen von Nachbarwehren des Bereiches Altona im Rahmen der Grundausbildung (Teil 1) ausgebildet. So kommen junge Frauen und Männer aus acht verschiedenen Freiwilligen Feuerwehren zusammen.

                                 

In unserem Bereich sind dies die Wehren Rissen (F1921), Blankenese (F1922), Nienstedten (F1923), Osdorf (F1924), Groß-Flottbek (F1925), Luruo (F1926), Sülldorf-Iserbrook (F1927), Ottensen-Bahrenfeld (F1929) und natürlich Altona (F1928).

 

Ziel der Truppausbildung ist die Fähigkeit, im Einsatz die Funktion als Truppmann in einer taktischen Einheit Gruppe, Staffel oder Trupp selbstständig und fachlich richtig wahrnehmen zu können.

 

 

Die Truppausbildung kann mit dem vollendeten 17. Lebensjahr begonnen werden und gliedert sich in die zentrale Truppmannausbildung Teil 1 „Grundausbildung“. Danach schließt sich die Truppmannausbildung Teil 2 in der Einsatzabteilung am Standort an. Sie beinhaltet eine Mindestdauer von zwei mal 40 Stunden Einsatz und Ausbildungsdienst innerhalb von zwei Jahren.

 

Anschließend kann nach 2 Erfahrungsjahre als Truppmann die Ausbildung zum Truppführer erfolgen. Diese dauert nochmal eine Woche und wird an der Feuerwehrakademie Hamburg durchgeführt.

 

Alle aktiven Mitglieder der Einsatzabteilung einer Wehr dürfen zu Einsätzen mit ausrücken,  

sobald sie die Truppmannausbildung Teil 1 (Grundausbildung) erfolgreich absolviert und das 18. Lebensjahr vollendet haben.

 

Der Einsatz erfolgt anfänglich bei Brandeinsätzen als Schlauchtruppmann bis zur Rauchgrenze 

bzw. bei anderen Einsatzarten als Truppmann außerhalb des Gefahrenbereichs.

 

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