Großfeuer - brennender Dachstuhlbrand in Altona

Am Abend des 24.09.10 rückte die Hamburger Feuerwehr zu einem der größten Einsätze seit mehreren Jahren aus. Der Dachstuhl eines U-förmigen Altbaus brannte in ganzer Ausdehnung.

Bereits die ersteintreffenden Kräfte erhöhten sofort auf 2. Alarm, der im Rahmen der Brandbekämpfung bis auf 6. Alarm erhöht werden musste. Als Nummer des "Alarms" bezeichnet die Größe des Einsatzes. Bei "zwotem" Alarm, werden zwei Züge der Berufsfeuerwehr und zwei Freiwillige Feuerwehren alarmiert.

Bedingt durch die Gestaltung der Dachböden dreier nebeneinanderliegender Eingänge sowie des auf den Dachböden gelagerten Hausrats fand das Feuer reiche Nahrung. Die Brandbekämpfung wurde u.a. mit 7 C-Rohren, 2 B-Rohren und 4 Wenderohren über Drehleitern und Teleskopmaste vorgetragen. Auch der 53m Teleskopmast der Feuer- und Rettungswache aus Billstedt kam zum Einsatz.

Die Bewohner wurden im Großraumrettungswagen betreut und vom Bezirksamt untergebracht, nachdem die Bauprüfabteilung alle drei betroffenenen Hauseingänge für komplett unbewohnbar erklärt hatte. Die Gas- und Stromversorgung war infolge des Einsatzes bereits abgestellt worden.

Hier eine Zusammenfassung des massiven Kräfteaufgebots von FF und BF Hamburg: sowie des THW:

- Freiwillige Feuerwehren: Pöseldorf (Brandschutz), Eimsbüttel (Brandschutz), Altona (Kommunikation), Ottensen-Bahrenfeld (Versorgung Nord), Eißendorf (Versorgung Süd), Nienstedten (Brandschutz/Nachlöscharbeiten) und Eppendorf (Beleuchtung) unter Leitung des Bereichsführers Altona. Außerdem war die Führungsgruppe des THW an der Einsatzstelle.

- Kräfte folgender Berufsfeuerwehr-Einheiten: Löschzug Feuer- und Rettungswache (FuRw) 11 Innenstadt, Löschzug FuRw 13 Rotherbaum, Löschzug FuRw 12 Altona, Löschfahrzeug FuRw 15 Stellingen, Löschzug FuRw 33 Veddel, Löschfahrzeug FuRw 22 Berliner Tor, Löschzug FuRw 23 Barmbek, Löschzug FuRw 31 Harburg, Löschzug FuRw 25 Billstedt, Löschfahrzeug FuRw 16 Alsterdorf, diverse Rettungswagen und Sonderfahrzeuge der Berufsfeuerwehr

 

Der Einsatz befand sich unter der Leitung des FL-Dienstes als Gesamteinsatzleiter sowie des A-Dienstes als TEL, 2 B-Diensten als Abschnittsleitern, Umwelt-Dienst, Organisatorischer Leiter-Rettungsdienst, Leitender Notarzt und Pressestelle.

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