Großfeuer - brennende Lagerhallenbrand in Harburg 02.01.2012

Ab dem frühen Nachmittag brannte eine Halle in Harburg, in der u. a. Kautschuk gelagert wurde. Die Hamburger Feuerwehr erhöhte die Alarmstufe auf "Feuer 6" (Großfeuer) und setzte zusätzlich bis zu 44 Freiwillige Feuerwehren vor Ort ein.

Auch umliegende Werkfeuerwehren mit weiteren Teleskopmasten und Groß-Wasserwerfern (Werkfeuerwehr Holborn Europa Raffinerie) wurden alarmiert.

Die Halle einer alteingessenenen Quartiersleutefirma hatte die Ausmaße von ca. 100x30 m und war überwiegend alte Bausubstanz. Neben dem Lagergut befanden sich auch Heizöl und gasbetriebene Gabelstapler in der Halle. Zu einem frühen Zeitpunkt ist bereits das Dach durchgebrannt und zum Teil eingestürzt. Eine nahe liegende Tankstelle und alle umliegenden weiteren Gebäude und Hallen müssen vor der massiven Wärmestrahlung geschützt werden.

Zum Abend wurde die eigentliche Brandausbruchshalle aufgegeben und es wird der Schutz der Umgebung vorgezogen, zumal weitere Hallen in unmittelbarer Nähe stehen. Bereitstellungsräume für Ablösekräfte wurden eingerichtet. Die Brandbekämpfung wurde  bis weit in den Dienstag fortgesetzt.

Die FF Altona wurde um ca 19h zum auffüllen der Hamburger Löschgruppe 13 (HLG 13) zur Berufsfeuerwehr Rotherbaum (F13) verlegt. Bis 22h war man als Brandschutzreserve für den Hamburger Westen eingeteilt. Danach ging es zur Ablösung, zusammen mit der HLG 13, nach Harburg. Dort wurde die FF Altona mit 2 Atemschutztrupps für mehrere Wasserwerfer und einem B-Rohr eingesetzt. Später wurde beim Aufräumen der Einsatzstelle geholfen. Nach erfolgloser Reinigung der Einsatzkleidung vom Kautschuk, wurde gegen 7h die Einsatzstelle mit Übergangskleidung verlassen.

 

 

Im Einsatz waren insgesamt 44 der 87 Freiwilligen Feuerwehren. Zeitgleich waren bis zu 31 Wehren im Einsatz, einige mehrfach und mit unterschiedlichen Sonderkomponenten.

Von der BF sind/waren für die Alarmstufen unter Leitung des Amtsleiters der A- und alle B-Dienste, Umweltdienst und die entsprechenden Sonder- und Unterstützungsdienste (Leitender Notarzt, Pressestelle, Großraumrettungswagen, Wechselladerfahrzeuge) sowie die folgenden Löschzüge im Einsatz:

31 - Harburg - 36 Süderelbe - 33/25 Veddel/Billstedt - 34 Wilhelmsburg - 21 Wandsbek - 12 Altona. Nach und nach lösten andere Einheiten die Kräfte ab. Entblößte Feuerwachen wurden von Einheiten aus dem restlichen Stadtgebiet fremdbesetzt, um die Risikoabdeckung sicher zu stellen.

Im weiteren Verlauf wurde auch das THW mit der Pumpengruppe und den Radladern eingesetzt. Die Nachlösch- und Aufräumungsarbeiten dauerten bis in den Abend des Folgetages.

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